Schule » Produktives Lernen
Das Produktive Lernen verfolgt das übergeordnete Ziel, die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger ohne Abschluss zu senken und abschlussgefährdete Jugendliche zu einem dem Hauptschulabschluss gleichgestellten Abschluss zu führen. Im Einzelnen sollen die Schülerinnen und Schüler
Die pädagogische Grundidee besteht darin, Lernen unmittelbar an lebensweltlich und beruflich bedeutsame Tätigkeiten zu binden und dadurch Schülerinnen und Schülern mit erheblichen Lernschwierigkeiten einen erfolgreichen Bildungsweg zu eröffnen.
Adressaten sind abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 der Oberschule, die einer besonderen Förderung bedürfen, um einen dem Hauptschulabschluss gleichgestellten Abschluss erreichen zu können.
Darüber hinaus richtet sich das Angebot gezielt an Jugendliche, die praxisbezogen und berufsorientiert lernen wollen sowie an diejenigen, die individuell und in kleineren Gruppen besser lernen können. Die Lerngruppen umfassen in der Regel etwa 20 Schülerinnen und Schüler.
Die Aufnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der SOOSA:
Das freiwillige Aufnahmeverfahren prüft die Eignung des Angebots für die einzelne Schülerin bzw. den einzelnen Schüler. Bestandteile sind eine Informationsveranstaltung über das Produktive Lernen, eine schriftliche Bewerbung in Form des Bewerbungsformulars (Download- Bereich), ein persönliches Aufnahmegespräch sowie das Durchlaufen einer sechswöchigen Orientierungsphase zu Beginn der Klassenstufe 8.
Der zweijährige Bildungsgang ist in Trimester gegliedert – drei Etappen pro Schuljahr. Kennzeichnend ist der Wechsel zwischen Schule und Praxis: Die Schülerinnen und Schüler lernen an zwei Tagen in der Woche in der Schule und an drei Tagen in einem Unternehmen.
Die Praxisplätze wechseln etappenweise – in jedem Trimester ein anderer Betrieb, also insgesamt sechs verschiedene Betriebe. Als Lernorte kommen Unternehmen, Verwaltungen, Vereine sowie soziale und kulturelle Einrichtungen in Betracht.
Die Stundentafel ist gegenüber dem Regelbildungsgang verändert. Unterrichtsfächer sind Mathematik, Deutsch, Englisch, Kommunikation und Präsentation. Das Lernen in der Praxis ist integraler Bestandteil und wird ebenfalls bewertet.
Am Ende der Klassenstufe 9 steht der Erwerb des (qualifizierenden) Hauptschulabschlusses. Der Bildungsgang ist konsequent auf den Übergang in Ausbildung ausgerichtet; die im Produktiven Lernen absolvierten Praxisplätze dienen vielen Jugendlichen als Brücke in einen dualen Ausbildungsplatz.
Aktuell findet das Aufnahmeverfahren statt.
Wenn du dich noch nicht angemeldet hast, dann wäre jetzt noch die Möglichkeit.
Herr Lasche
Herr Krauße
Frau Pötzschke
Herr Zönnchen
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