Schule » Schulhistorie
Die alte Schule in Potschappel befand sich bis 1875 am heutigen Platz der Jugend auf dem Gelände der Coschützer Straße. Angesichts der wachsenden Schülerzahl wurde am 18. August 1874 an heutiger Stelle der Grundstein für die Lessingschule gelegt.
Am 6. Oktober 1875 wurde das Schulgebäude mit 8 Klassenzimmern eingeweiht. Fünf Lehrer unterrichteten damals 10 Klassen mit insgesamt 628 Schülern (394 Jungen und 234 Mädchen). 44 Jahre später, im Jahr 1919, zählte die Schule bereits 1628 Schüler und beschäftigte 34 Lehrkräfte in 43 Klassen.
Der Festumzug zur Einweihung wurde durch 2 Chöre begleitet. Das erste Mädchen der Schule, Luise Wolfgang geb. Müller, trug den Schlüssel auf einem Kissen.
Um der Platznot entgegenzuwirken, wurde 1881 ein Kindergartenzimmer als Klassenzimmer genutzt. Ein Erweiterungsbau erfolgte 1889 mit 4 Klassenzimmern, gefolgt von einer Modernisierung durch Installation einer elektrischen Lichtanlage im Jahr 1896. 1925 umfasste die Schule 30 Klassenzimmer und weitere Fachräume.
1935 wurde die Schule in Hans-Schemm-Schule umbenannt. Für die Zeit von 1933 bis 1945 existieren keine Dokumente. Am 17. Mai 1945 begann der Unterricht mit 12 Lehrern und etwa 1000 Kindern. Schnell wuchs die Schülerzahl, und entgegen der Raumnot wurden Klassen auf bis zu 40 Kinder vergrößert.
Von 1971 bis 1973 wurde die Schule umfassend rekonstruiert, darunter die Einrichtung von Fachunterrichtsräumen und das Gebäude bekam eine moderne Beleuchtung. 1975 unterrichteten 47 Lehrer 640 Kinder in 24 Klassen.
Nach der Wende 1989 änderte sich die gesellschaftliche Struktur. Der Unterricht am Samstag wurde 1990 abgeschafft. 1991 lernte wieder eine große Schülerzahl an der Schule. Ab 1991 trennten sich Grund- und Mittelschule. Es folgten bis 1999 umfangreiche Renovierungen, darunter eine neue Heizungsanlage und moderne Fenster.
Wer ab dem Jahr 2000 wissenswerte Informationen beitragen kann, ist eingeladen, Gedanken für die Chronik niederzuschreiben und mit Bildern zu untermauern.
06.10.1875 – 1905
Sigmund Sörgel
Ostern 1905
Johannes Schulze
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Ernst Herrmann Rosenkranz
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Oskar Albin Lehmann
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Paul Max Schneider
Mai 1945 – August 1946
Walter Burkert
September 1946 – August 1947
Walter Freudemann (kommissarisch)
September 1947 – August 1948
Albert Hegewald
September 1948 – August 1951
Helmut Johne
September 1951 – Januar 1956
Kurt Endlich
Februar 1956 – Dezember 1961
Gerhard Damm
Januar 1962 – August 1974
Gerd Reichel
September 1974 – August 1980
Lothar Glöckner
September 1980 – Oktober 1980
Frau Troisch
November 1980 – August 1982
Hans Meinig (kommissarisch)
September 1982 – August 1990
Karl Ryssel
September 1990 – August 1992
Hans Meinig
September 1992 – August 2008
Günter Partzsch
September 2008 – August 2025
Sabine Klotz
September 2025 – Januar 2026
Volkmar Reck (kommissarisch)
Seit 01.02.2026
Lydia Jurascheck